Mein
Weg
00
Meine Geschichte

Mein Weg zum
Medium.

Vom Verbiegen ins Heimkommen.

Mein Leben war alles andere als geradlinig. Wenn du mir ein Stück zuhörst, nehme ich dich mit — in eine Kindheit in der Rhön, zu einem tiefen Einschnitt und zu einer Rückverbindung mit etwas, das lange in mir verborgen war. Es ist keine perfekte Geschichte. Aber eine ehrliche. Und vielleicht zeigt sie genau deshalb, was möglich werden kann, wenn Menschen beginnen, wieder sie selbst zu sein.

Petra Ebert-Häuser auf ihrem Weg zum Medium
Kapitel 01

Wurzeln in der
hessischen Rhön.

Ich kam 1969 als „Kriegsenkelin" zur Welt — in einem sehr kleinen Dorf in der hessischen Rhön. Meine Eltern und ihre Familien hatten Krieg, Flucht und Vertreibung hautnah erlebt. Die Traumata waren schon epigenetisch in meinem System angekommen, bevor ich überhaupt das Licht der Welt erblickte.

Es gab noch die geteilte Bundesrepublik damals. Wir lebten in unmittelbarer Nähe der deutsch-deutschen Grenze — in einem katholisch geprägten Ort. Mein Leben bewegte sich in einem engen, strengen Rahmen. Brav sein, gehorchen, angepasst und unauffällig sein — das war das Programm.

Ich versuchte schon früh, diesen Rahmen auszudehnen. Werte wie Gerechtigkeit und Fairness lagen mir am Herzen, und ich ging dafür auch schon als Kind auf die Barrikaden. Tiere waren von Anfang an mein Anker — Katzen aus der Nachbarschaft, meine geliebten Wellensittiche Susi und Lori.

Petra als Kind mit ihren Hasen
Mit den Hasen · Rhön
Petra zur Kommunion
Erstkommunion
Kapitel 02

Eine frühe Wunde —
mit sieben Jahren.

Mit den Tieren um mich herum kommunizierte ich, lange bevor ich wusste, dass es dafür ein Wort gibt. Es war einfach selbstverständlich. Bis zu jenem Tag.

Ich war einkaufen. In der Zwischenzeit wurde eine der Nachbarskatzen überfahren und einfach an der Straßenkante liegen gelassen. Als ich zurückkam, fand ich sie dort. Sieben Jahre alt war ich.

Und ich dachte: Ich war nicht da. Ich habe nicht aufgepasst. Es ist meine Schuld.

So brach der Kontakt zu den Wesen, die mir am vertrautesten waren, komplett ab. Ein wichtiger Bestandteil meines Lebens brach weg. Für viele, viele Jahre.

Petra als Kind
Mit 13 · à la Nena
Kapitel 03

Vom Dorf in die Großstadt —
von 0 auf 180.

Mit 13 zeigte ich, was ich von all den Engführungen hielt — meine schwarz-weiße Streifenhose à la Nena war mein lautloses Statement: Ich bin anders.

Später, als junge Erwachsene, konnte ich dann endlich über meinen Tellerrand schauen. Vom Dorf in die Großstadt. Von 0 auf 180.

Zwar schlug ich auch dort immer mal über die Stränge — aber ich suchte mir trotzdem wieder ein eng definiertes, konservatives Berufsfeld: die kommunale Verwaltung. Mehr als 20 Jahre war ich dort Führungskraft. Strukturiert, schnell, logisch denkend. Halbheiten waren nie mein Ding. Was ich damals noch nicht ahnte: Genau diese Prägung würde später zum Fundament meiner medialen Arbeit werden.

Kapitel 04

Volle Fahrt voraus —
direkt am Leben vorbei.

Die Folge meines „Halbheiten-sind-nichts-für-mich"-Lebens: Ich war fast nur noch im Außen. Meine eigenen Bedürfnisse — ich kannte sie kaum mehr. Selbstwertschätzung und Selbstliebe waren mir lange fremd.

Das Selbstbewusstsein, das ich nach außen zeigte, fühlte sich innerlich nicht echt an. Manchmal kaschierte ich diese Lücke mit einer Härte, die nach außen stärker wirkte, als ich war.

Ich funktionierte, passte mich an und verbog mich über viele Jahre — ohne wirklich wahrzunehmen, wie weit ich mich dabei von mir selbst entfernte. Doch ein Leben, das nicht dem eigenen Wesen entspricht, hinterlässt Spuren. Und so blieben auch bei mir Verletzungen, tiefe Blessuren und Traumata zurück.

Irgendwann war ein „weiter so" unmöglich. An Entspannen war nicht mehr zu denken. Dauerstress war der Normalzustand. Ich konnte nicht mehr — und tat es trotzdem. Bis es nicht mehr ging.

Kapitel 05

Ein massives
Stoppschild.

Vor ein paar Jahren kam es: eine schwere Erkrankung. Mein Körper hatte genug. Er zwang mich zum Anhalten — im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich ging nichts mehr.

„Geh du vor", sagt die Seele zum Körper.
„Auf mich hört er nicht, vielleicht hört er auf dich."
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben",
antwortet der Körper der Seele.

— Ulrich Schaffer

So kam vor ein paar Jahren, zum Glück, der Wendepunkt.

Kapitel 06

Ein „Nach-Hause-
Kommen".

Zu dieser Zeit kam ich erstmals wieder bewusst in Kontakt mit der geistigen Welt. Es fühlte sich an wie ein Nach-Hause-Kommen — ein wundervolles Gefühl.

Ich intensivierte meine spirituellen Berührungspunkte und entdeckte dabei: Alle Wesen — auch du — haben geistige Begleiter, die uns auf energetischer Ebene unterstützen. Ich lernte meinen Schutzengel kennen, den ich früher als Märchen abgetan hatte.

Was mich aber am meisten berührte: Die geistige Welt kann durch mich sprechen. Ihre Worte sprudeln förmlich aus meinem Mund — auch andere nehmen das so wahr. Das nennt man Channeling.

So lernte ich: Ich bin ein Medium der geistigen Welt, der Tiere und auch verstorbener Menschen. Eine Herausforderung und eine Freude zugleich — denn mein Verstand tickt ja weiterhin sehr weltlich. Beides darf nebeneinander stehen.

Kapitel 07

Fridolin — und
der Auftrag.

Parallel zu meiner spirituellen Heimkehr ging ich einen intensiven Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Ich erkannte: Ich bin wertvoll und gut, genau wie ich bin. Mich zu lieben ist mein Geburtsrecht.

Und dann — schließlich — kam wieder eine Katze in mein Leben: Fridolin. Ich bat damals eine Tierkommunikatorin, ihn zu fragen, ob er besondere Wünsche an mich habe.

Die Antwort verblüffte mich: Er bat mich, selbst Tierkommunikation zu lernen. Was ich natürlich liebend gern tat.

Und was soll ich sagen? Sehr schnell zeigte sich das gleiche Phänomen mit den Tieren wie mit der geistigen Welt: Sie sprechen direkt durch mich, nutzen mich als ihr Sprachrohr. Die mediale Tierkommunikation ist heute mein Markenzeichen.

Heute begleiten mich drei Katzen durchs Leben: Fridolin, Felix und Marla. Sie machen unser Leben nicht nur spannend, sondern öffnen unsere Horizonte jeden Tag aufs Neue — manchmal sehr laut und manchmal im Stillen.

Vielleicht hat genau dort meine mediale Tierkommunikation ihren Anfang genommen: im Staunen darüber, wie viel Tiere wahrnehmen — und wie viel sie uns mitteilen, wenn wir wirklich zuhören. Wenn du spürst, dass dein Tier dir vielleicht auch etwas sagen möchte, findest du hier mehr dazu.

Zur Tierkommunikation
Mein Kater Fridolin am Kratzbaum
Fridolin
Kapitel 08

Heute — mit beiden Füßen
im Leben.

Heute fließt all das zusammen: Medialität, Tierkommunikation, Coaching — und dort, wo es passend ist, auch Akasha-Chronik und energetische Arbeit als unterstützende Werkzeuge. Aus diesem ganzheitlichen Fundament heraus begleite ich heute Menschen und Tiere — mit mehr Tiefe, mehr Verbundenheit und aus einer anderen inneren Mitte als früher.

Und doch immer noch mit beiden Füßen im Leben. Bodenständig, klar — und gleichzeitig gut angebunden an das, was größer ist als ich.

Petra Ebert-Häuser. Hochsensibel, hochsensitiv, bodenständig. Medium. Tierkommunikatorin. Coach. Und ja — auch Paradiesvogel 🌈.

einfach:
das Leben ist schön.

Und es darf für uns alle immer leichter werden. Es ist voller Überraschungen — also: auf ins Abenteuerland.

— Petra

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